Schul- und Therapiezentrum ZKSK, Solothurn

Offener Projektwettbewerb für Generalplanerteams
Neubau Schul- und Therapiezentrum ZKSK Solothurn
Kennwort: Shannon
Februar 2011

 

Ausgangslage
Das ZKSK Solothurn ist eine Institution, die sich die professionelle Schulung, Therapie und Betreuung normalbegabter oder lernbehinderter Kinder und Jugendlicher zum Ziel setzt. Sie richtet sich an junge Menschen mit einer körperlichen Entwicklungsbeeinträchtigung, einer Körper- oder Sinnesbehinderung oder einer Wahrnehmensstörung.
Das ZKSK besteht derzeit aus einem Therapieangebot für ca. 300 Kinder zwischen 1 und 14 Jahren im ehemaligen CPZentrum mit Standort an der Werkhofstrasse Solothurn und einem Schulangebot für 52 Kinder im Volksschulalter beim Bürgerspital Solothurn, ergänzt durch ein Internat für 12 Kinder am gleichen Ort. Zusätzlich bestehen Angebote für ältere Jugendliche zur Integration in die Arbeitswelt und die Gesellschaft. Tendenziell wird das Angebot in Zukunft erweitert. Nach dem Zusammenschluss der beiden früher getrennten Institutionen und wegen der Landbedürfnisse des neu geplanten Bürgerspitals beabsichtigt das ZKSK mit Unterstützung des Kantons und der Solothurner Spitäler AG So-H einen Neubau, in dem alle Angebote des ZKSK organisatorisch und betrieblich zusammengefasst sind.

Das Raumprogramm umfasst im Wesentlichen:

  • Tagesschule mit 6 Klassenzimmern und 4 Gruppenräumen
  • Therapiebereich mit 2 Untersuchungsräumen, 12 Therapieräumen, Gymnastik-/Sporthalle, Therapiebad und den zugehörigen Nebenräumen.
  • Wohnheim für 12-14 jugendliche Bewohner mit Schlaf-, Wohn-, Koch- und Essbereich.
  • Administrativer Bereich mit 8 Büros, Sitzungszimmern, Mitarbeiterräumen und den zugehörigen Neben- und Technikräumen.

Es ist geplant, die Einrichtung im Zusammenwirken mit dem Bürgerspital zu betreiben, insbesondere, was die Haustechnik, die Wäscherei und die Verpflegung betrifft. Synergien sind ferner geplant mit einem künftigen spitalergänzenden Angebot (SpE), möglicherweise einem Rehabilitationszentrum, das mittel- bis langfristig auf dem gleichen Areal erstellt werden soll. Da dessen Raumprogramm und die betrieblichen Anforderungen noch nicht definitiv feststehen, kann seine Einbindung in die Bauaufgabe nur konzeptionell erfolgen. Für den Neubau des ZKSK wie auch des Ergänzungsbaus SpE steht ein Areal der So-H nördlich der historischen Spitalbauten zur Verfügung. Während der Neubau des ZKSK sofort nach Vorliegen des entsprechenden Regierungsratsbeschlusses in einem Zug realisiert wird, erfolgt der Bau der SpE voraussichtlich erst Jahre nach Betriebsaufnahme des ZKSK.

(Auszug aus dem Wettbewerbsprogramm)

 

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