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Restaurierung und Neugestaltung Auftraggeberin: röm.-kath. Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung Gesamtbausumme: ca. Fr. 3'400'000.00 Im Jahre 2003 führte die röm.-kath. Gesamtkirchgemeinde Bern einen Studienauftrag mit dem Ziel, Antworten auf Fragen des Finanzbedarfs, der Ausführungsetappen und der Bestimmung der gestalterischen und technischen Massnahmen zu erhalten, unter vier Architekturbüros durch. Dabei wurde unser Vorschlag als der entwicklungsfähigste betrachtet. In unserer analytischen Betrachtung stellten wir fest, dass mit der Sanierung in den frühen 70er-Jahren des letzten Jh. sowohl in gestalterischer, wie auch in bauphysikalischer Hinsicht problematische Eingriffe vorgenommen wurden. Die integrale Raumgliederung ging durch die uniforme Farbgebung in Chor und Seitenschiffen verloren. Die aufgebrachten Materialien bildeten zudem eine dampfdichte Schicht, welche die Substanz darunter stark in Mitleidenschaft zog. Unser gestalterisches Konzept sah die Wiederherstellung der ursprünglichen Raumgliederung mit zeitgenössischen Kunstbeiträgen vor. Im Rahmen eines, von uns organisierten Wettbewerbs wurde Jörg Niederbereger mit der künstlerischen Gestaltung beauftragt Mit neu interpretierten Ornamenten soll eine Brücke zwischen alten und neuen Teilen entstehen. Mit einer Kunstlichtführung in Anlehnung an die Tageslichtführung wird der Kirchenraum insgesamt wieder besser zur Geltung kommen. Die Neugestaltung der Apsiden konnte im Frühjahr 2006 abgeschlossen werden. Zurzeit ist die Auschreibung der Arbeiten für die zweite Restaurierungsphase in Bearbeitung. |
Umbau und Sanierung Das Eckhaus Denzlerstrasse 6 im Berner Kirchenfeld bildet mit den Häusern 8 bis 12 ein Ensemble und gehört zur geschützten Gebäudegruppe Hintere Bernerstrasse. Das Haus Denzlerstrasse 6 hat auf der Süd- und Gartenseite entlang der Schillingstrasse einen Garagenanbau. Im Erdgeschoss befinden sich heute ein Ladenlokal, eine 2- und eine 3-Zimmerwohnung. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich je zwei 3- Zimmerwohnungen. Im Dachgeschoss sind Estrichabteile auf der Nord- und Mansardenzimmer auf der West- und Südseite. Das Haus wurde im Sommer 2002 von einer Stockwerkeigentümergemeinschaft (vier Familien mit Kindern) erworben. Mit dem Ausbau des Dachgeschosses und der Zusammenlegung von je zwei übereinanderliegenden Wohnungen mit internen Treppen konnten vier grosse Familienwohnungen realisiert werden. Zur besseren Belichtung der Erdgeschosswohnung und zur Realisierung eines grossen Gemeinschaftsgartens wurde der Garagenanbau abgebrochen und die Südfassade um neue Fenster und einen neuen Balkon ergänzt. Zur Verbesserung der individuellen Aussenräume wurden die bestehenden Balkone vergrössert und die massiven Brüstungen durch Staketengeländer ersetzt. Die bestehenden breiten Lukarnen im Dachgeschossauf der Südseite wurden saniert und die Fenstereinteilung der neuen Raumaufteilung angepasst. |
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Umnutzung, Umbau und Sanierung Michael Bertschmann, Markus Casanova, Dörthe Cordes, Karin Fritsche Stadelmann, Marcel Hofschneider, Urs Karrer, Christoph Lenz, Eveline Müller, Merle Rissiek, Bettina Spang Bähler, Jutta und Beat Strasser, Jürg Trösch, Heinz Zürcher
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Sanierung, Umbau Auftraggeber: Einwohnergemeinde Bern Gesamtbausumme : ca. Fr. 7'800'000.-- Das Primarschulhaus wurde von 1909-11 nach den Plänen des "Hochbaubureau der städt. Baudirektion" gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Der nordseitig angebaute Turnhallentrakt entstand um 1927. Unsere Hauptaufgabe umfasste die eigentliche Gebäudesanierung, welche sich nach 90 Jahren aufdrängte. Der Umgang mit der vorhandenen Gebäudestruktur und den filigranen Fassaden mit Sandstein- und Kunststeinelementen verlangte ebenso grosse Sorgfalt wie die Detailplanung. Die Umbauarbeiten beschränkten sich vorwiegend auf die schlecht genutzten Unter- und Dachgeschosse, mit dem Ziel, die veränderten Anforderungen neuer Unterrichtsformen an den Schulraum zu gewährleisten. Nachträglich wurde das Gebäude vollständig für die Aufnahme behinderter Schulkinder ausgerüstet. Ein hofseitiger Liftturm in schwarz eingefärbtem Sichtbeton ist über verglaste Passerellen mit dem Schulhaus verbunden. Diese Bauaufgabe verlangte höchste Präzision bei der Organisation des Bauablaufes, da der Schulbetrieb während der ganzen Bauzeit fortdauerte und stets mindestens 3/4 der Unterrichtsräume zur Verfügung stehen mussten. |
Neubau Mehrfamilienhaus Gesamtbausumme: ca. Fr. 2'800'000.-- Die Liegenschaft befindet sich in der Kernzone von Frauenkappelen. An deren Stelle stand zuvor ein markantes Bauernhaus, welches im Sommer 1992 bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Eigentümer, vor die Alternativen Wiederaufbau oder Neubau gestellt, entschieden sich in Absprache mit den Gemeindebehörden für eine Neuplanung. Die auf diesem Hintergrund entstandene Ueberbauungsordnung bildete den baurechtlichen Rahmen für die Projektierung des Neubaus. Innerhalb des festgelegten Baufeldes bestand wenig Spielraum für die Dimension und die kubische Gestaltung des Baukörpers. Aufgrund der Situierung des Baufeldes lag die Ausarbeitung eines Grundrisses mit primärer Südorientierung nahe. Sämtliche Individualräume haben dieselbe Zimmerfläche. Damit wird dem breiten Wunsch nach flexibel nutzbaren Grundrissen Rechnung getragen. Die Zimmer verfügen alle über brüstungslose Fenster sogenannte französische Balkone welche den Raum optisch erweitern. In der rückwärtigen, nach Norden orientierten Schicht befinden sich die Erschliessung und die Räume mit Installationen. Die Küchen wurden als grosszügige, abschliessbare Wohnküchen konzipiert. |