Kirche Dreifaltigkeit Bern Mehrfamilienhaus Denzlerstrasse 6, Bern Schulanlagen Laupen Kasernenanlage Bern Reithalle + Stallungen Bitzius-Schulhaus, Bern Mehrfamilienhaus Frauenkappelen

WERKVERZEICHNIS  > 


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2003-2007 
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 DREIFALTIGKEITSKIRCHE BERN

Restaurierung und Neugestaltung
Auftraggeberin: röm.-kath. Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung
Gesamtbausumme: ca. Fr. 3'400'000.00
 
Im Jahre 2003 führte die röm.-kath. Gesamtkirchgemeinde Bern einen Studienauftrag mit dem Ziel, Antworten auf Fragen des Finanzbedarfs, der Ausführungsetappen und der Bestimmung der gestalterischen und technischen Massnahmen zu erhalten, unter vier Architekturbüros durch. Dabei wurde unser Vorschlag als der entwicklungsfähigste betrachtet.
In unserer analytischen Betrachtung stellten wir fest, dass mit der Sanierung in den frühen 70er-Jahren des letzten Jh. sowohl in gestalterischer, wie auch in bauphysikalischer Hinsicht problematische Eingriffe vorgenommen wurden. Die integrale Raumgliederung ging durch die uniforme Farbgebung in Chor und Seitenschiffen verloren. Die aufgebrachten Materialien bildeten zudem eine dampfdichte Schicht, welche die Substanz darunter stark in Mitleidenschaft zog.
Unser gestalterisches Konzept sah die Wiederherstellung der ursprünglichen Raumgliederung mit zeitgenössischen Kunstbeiträgen vor. Im Rahmen eines, von uns organisierten Wettbewerbs wurde Jörg Niederbereger mit der künstlerischen Gestaltung beauftragt Mit neu interpretierten Ornamenten soll eine Brücke zwischen alten und neuen Teilen entstehen. Mit einer Kunstlichtführung in Anlehnung an die Tageslichtführung wird der Kirchenraum insgesamt wieder besser zur Geltung kommen.
Die Neugestaltung der Apsiden konnte im Frühjahr 2006 abgeschlossen werden. Zurzeit ist die Auschreibung der Arbeiten für die zweite Restaurierungsphase in Bearbeitung.
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2002- 2004 
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 Mehrfamilienhaus Denzlerstrasse 6, Bern

Umbau und Sanierung

Das Eckhaus Denzlerstrasse 6 im Berner Kirchenfeld bildet mit den Häusern 8 bis 12 ein Ensemble und gehört zur geschützten Gebäudegruppe Hintere Bernerstrasse. Das Haus Denzlerstrasse 6 hat auf der Süd- und Gartenseite entlang der Schillingstrasse einen Garagenanbau. Im Erdgeschoss befinden sich heute ein Ladenlokal, eine 2- und eine 3-Zimmerwohnung. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich je zwei 3- Zimmerwohnungen. Im Dachgeschoss sind Estrichabteile auf der Nord- und Mansardenzimmer auf der West- und Südseite.

Das Haus wurde im Sommer 2002 von einer Stockwerkeigentümergemeinschaft (vier Familien mit Kindern) erworben. Mit dem Ausbau des Dachgeschosses und der Zusammenlegung von je zwei übereinanderliegenden Wohnungen mit internen Treppen konnten vier grosse Familienwohnungen realisiert werden. Zur besseren Belichtung der Erdgeschosswohnung und zur Realisierung eines grossen Gemeinschaftsgartens wurde der Garagenanbau abgebrochen und die Südfassade um neue Fenster und einen neuen Balkon ergänzt. Zur Verbesserung der individuellen Aussenräume wurden die bestehenden Balkone vergrössert und die massiven Brüstungen durch Staketengeländer ersetzt. Die bestehenden breiten Lukarnen im Dachgeschossauf der Südseite wurden saniert und die Fenstereinteilung der neuen Raumaufteilung angepasst.


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2000- 2003 
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Schulanlagen Laupen


Erneuerung, Umbau und Erweiterung
Auftraggeber: Einwohnergemeinde Laupen
Gesamtbausumme: ca Fr. 7‘600'000.--

Die bestehende Schulanlage ist im Laufe der Jahrzehnte gewachsen. Pädagogische und demographische Entwicklungen führten dazu, dass die Gemeinde Laupen 1998 einen Studienauftrag durchführte. Dieser hatte zum Ziel, Lösungsansätze aufzuzeigen wie die dringenden Schulraumprobleme auf einfache, kostengünstige Weise baulich gelöst werden können. Das Beurteilungsgremium empfahl dem Gemeinderat, das Projekt unseres Büros weiter zu verfolgen. Im Januar 2000 haben die StimmbürgerInnen von Laupen dem Ausführungskredit zugestimmt.

Das Projekt zeichnet sich im wesentlichen durch drei Schwerpunkte aus:
• Anstelle der heutigen Hauswartwohnung im Zentrum der Anlage entsteht ein Neubaukörper mit Schulräumen, die beiden Schulhäusern dienen werden.
• Im architekturgeschichtlich interessanten Primarschulhaus aus dem Jahr 1934 sind massvolle Eingriffe im Bereich der Sanitärräume sowie eine Verdichtung im Dachgeschoss vorgesehen.
• Mit einer Aufstockung wird im Oberstufentrakt neuer Schulraum geschaffen.

Das Projekt stellt besondere organisatorische Anforderungen, da der Schulbetrieb während der gesamten Bauphase in vollem Umfang gewährleistet sein muss. Für die Neubauteile werden deshalb Montagebauweisen, welche eine kurze, trockene Bauzeit erlauben gewählt.


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1996- 2003 
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Kasernenanlage Bern Reithalle + Stallungen

Umnutzung, Umbau und Sanierung
Auftraggeber: Baudirektion des Kantons Bern, Hochbauamt
Gesamtbausumme: ca. Fr. 45'000'000.--

Die alte Reithalle mit Stallungen ist Teil der Kasernenanlage auf dem Beundenfeld in Bern und steht unter Denkmalschutz. Seit geraumer Zeit wurden die Gebäude nicht mehr im ursprünglichen Sinn genutzt. Das Militär ist heute nicht mehr auf die volle Nutzung der Bauten angewiesen.
1995 veranstaltete das Hochbauamt des Kantons Bern einen Projektwettbewerb mit vorangehendem Präqualifikationsverfahren. Die Bewerbung musste bereits als integrales Planungsteam erfolgen.

Mit Nutzungen wie militärische und zivile Musikausbildung, einem öffentlichen Restaurant sowie Freizeit- und Sportanlagen bestand die Absicht, Synergien zuschaffen und ein wertvolles kulturelles Angebot für Stadt und Quartier zu ermöglichen.

Transluzide Raumkörper setzen einen Akzent mit Architektur aus unserer Zeit in der bestehenden, historischen Bausubstanz. Die Körpern treten  in einen interessanten Dialog zwischen alt und neu. Sie erzeugen spezifische Licht- und Klangstimmungen in der Anlage.

Im Laufe der Realisierung der ersten Etappe,  wurde die Nutzerschaft – die heutige Hochschule der Künste HKB  – konkret und die entsprechenden Bedürfnisse klar. Dabei erwies sich die Grundidee aus dem Wettbewerb auch bei den notwendigen Projektanpassungen als sehr tragfähige Lösung.

Die Gesamtanlage wurde im September 2003 eröffnet.


In unserem Büro haben am Projekt mitgearbeitet:

Michael Bertschmann, Markus Casanova, Dörthe Cordes, Karin Fritsche Stadelmann, Marcel Hofschneider, Urs Karrer, Christoph Lenz, Eveline Müller, Merle Rissiek, Bettina Spang Bähler, Jutta und Beat Strasser, Jürg Trösch, Heinz Zürcher


Integrales Planungsteam: Strasser Architekten (Federführung)
Weber Angehrn Meyer (Bauingenieur) www.wam-ing.ch
Roschi + Partner AG (H/L/S) www.roschipartner.ch
Bering AG (Elektroplanung) www.bering.ch
Grolimund & Partner AG (Bauphysik, Akustik)
J&C Intersonic AG www.jcintersonic.com


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1997- 1998 
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Bitzius-Schulhaus, Bern

Sanierung, Umbau
Auftraggeber: Einwohnergemeinde Bern
Gesamtbausumme : ca. Fr. 7'800'000.--

Das Primarschulhaus wurde von 1909-11 nach den Plänen des "Hochbaubureau der städt. Baudirektion" gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Der nordseitig angebaute Turnhallentrakt entstand um 1927.

Unsere Hauptaufgabe umfasste die eigentliche Gebäudesanierung, welche sich nach 90 Jahren aufdrängte. Der Umgang mit der vorhandenen Gebäudestruktur und den filigranen Fassaden mit Sandstein- und Kunststeinelementen verlangte ebenso grosse Sorgfalt wie die Detailplanung. Die Umbauarbeiten beschränkten sich vorwiegend auf die schlecht genutzten Unter- und Dachgeschosse, mit dem Ziel, die veränderten Anforderungen neuer Unterrichtsformen an den Schulraum zu gewährleisten.
Nachträglich wurde das Gebäude vollständig für die Aufnahme behinderter Schulkinder ausgerüstet. Ein hofseitiger Liftturm in schwarz eingefärbtem Sichtbeton ist über verglaste Passerellen mit dem Schulhaus verbunden.

Diese Bauaufgabe verlangte höchste Präzision bei der Organisation des Bauablaufes, da der Schulbetrieb während der ganzen Bauzeit fortdauerte und stets mindestens 3/4 der Unterrichtsräume zur Verfügung stehen mussten.

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1997- 1998 
Mehrfamilienhaus Frauenkappelen

Neubau Mehrfamilienhaus
Gesamtbausumme: ca. Fr. 2'800'000.--

Die Liegenschaft befindet sich in der Kernzone von Frauenkappelen. An deren Stelle stand zuvor ein markantes Bauernhaus, welches im Sommer 1992 bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Eigentümer, vor die Alternativen Wiederaufbau oder Neubau gestellt, entschieden sich in Absprache mit den Gemeindebehörden für eine Neuplanung. Die auf diesem Hintergrund entstandene Ueberbauungsordnung bildete den baurechtlichen Rahmen für die Projektierung des Neubaus. Innerhalb des festgelegten Baufeldes bestand wenig Spielraum für die Dimension und die kubische Gestaltung des Baukörpers.
Aufgrund der Situierung des Baufeldes lag die Ausarbeitung eines Grundrisses mit primärer Südorientierung nahe. Sämtliche Individualräume haben dieselbe Zimmerfläche. Damit wird dem breiten Wunsch nach flexibel nutzbaren Grundrissen Rechnung getragen. Die Zimmer verfügen alle über brüstungslose Fenster – sogenannte französische Balkone – welche den Raum optisch erweitern. In der rückwärtigen, nach Norden orientierten Schicht befinden sich die Erschliessung und die Räume mit Installationen. Die Küchen wurden als grosszügige, abschliessbare Wohnküchen konzipiert.

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